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Noch rechtzeitig vor der Karwoche startet in den deutschen Kinos ab 15. März 2018 der mit viel Vorschusslorbeeren versehene Bibel-Film Maria Magdalena.

120 Minuten lang erzählt in der britischen Produktion der australische Regiesseur Garth Davis die Jesus-Geschichte aus der Seitenperspektive der Maria Magdalena. Dabei ist weder der Ansatz der Erzählperspektive besonders neu – gibt es doch schon Filme aus der Perspektive der Maria, des Petrus, des Judas usw – noch die Idee in der heutigen Zeit die biblische Botschaft erneut zu verfilmen. Kam doch erst vor zwei Jahren der amerikanische Film „Auferstanden“ von Kevin Reynolds in die Kinos, der die Jesus-Geschichte aus der Perspektive des fiktiven römischen Militärtribuns Clavius erzählt.

Dennoch gilt Maria Magdalena vielen als einer der besten Bibelverfilmungen der jüngsten Zeit, weil der Film auch seine Perspektive auf das Thema Jesu, nämlich das kommende bzw. bereits begonnene Gottesreich legt. Garth Davis hat 2016 mit dem Film „Lion – der lange Weg nach Hause“ auf sich aufmerksam gemacht, der 2017 sechs Oscar-Nominierungen erhielt.

Also vielleicht eine gute Gelegenheit, die vorösterliche Zeit mit einem Kinobesuch zu bereichern.

Weitere Hinweise:
https://www.filmdienst.de/film/details/551055/maria-magdalena-2018#%C3%BCberblick

Autor: Rainer Steib