Smartphone mit Figur und Likes

Rückblick auf die Online-Veranstaltung „Einfluss im Überfluss“ am 17.03.2021. Aufgrund der dritten Welle der Pandemie fanden Medienpädagogiktage nun erstmals online statt – mit dem erfreulichen Nebeneffekt, dass mehr als doppelt so viel Teilnehmende verzeichnet wurden.

Das Thema Influencer ist hochaktuell – der mehrfache Lockdown zwang Kinder und Jugendliche extrem viel Zeit online zu verbringen. Wie Internetwerbung wirkt und Influencer auf die Meinungsbildungen ihrer jungen Follower Einfluss nehmen, wurde diskutiert.

Ein Statement zum Veranstaltung äußerte Julia Kost von der Hochschule für Medien in Stuttgart: Der Einfluss der Influencer auf die Lebenswelt der Jugendlichen ist deshalb so groß, weil die jungen Leute neue Kanäle als erste ausprobieren. Sie suchen dort nach Vorbildern zur Identifikation und sozialer Kommunikation. Deshalb solle man sie nicht ignorieren oder belächeln, sondern sie ernst nehmen und Regeln mitgestalten. Auf der anderen Seite müssten Influencer auch Verantwortung übernehmen und „Sinnfluencer“ sein.

Die 43. Stuttgarter Medientage wurden an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammen mit dem Evangelischen Medienhaus, der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem SWR organisiert.

Den ausführliche Bericht zur Online-Tagung finden Sie unter diesem Link.

(Bildquelle: Amanda Höglinger, Kastanie Eins)