22. März 2019, Andrea

Tee

Ich werde zum Glück nicht so oft krank. Aber manchmal gibt es dieses undefinierte Unwohlsein. Dann trinke ich Tee. So war es schon als ich klein war: Hatte man etwas, gab es als erstes Tee. Diese innere Wärme reichte meistens aus. Nur wenn das überhaupt nicht half, ging man zum Arzt. Tee bedeutet für mich aber auch Gemütlichkeit. Mit meiner besten Freundin, aus Schulzeiten, trinke ich immer Tee. Wir haben viele wichtige Gespräche geführt bei einer Tasse Tee, über Männer, Kinder und andere Krisenherde. Meistens haben wir die Probleme lösen können durch Gespräche und etwas, das dem Körper gut tut. Man sagt nicht umsonst „Abwarten und Tee trinken.“

Tee gibt es ja heutzutage auch für jedes körperliche Wehwehchen von althergebrachten Magenschmerzen bis zu Anti Aging Tee. Ich selbst trinke übrigens grundsätzlich keinen Tee, der mir überhaupt nicht schmeckt. Wenn man Sehnsucht hat nach Besserung, dann wird diese durch übel schmeckenden Tee nur verstärkt.