Die Neuregelung des Datenschutzes hat für viel Verunsicherung gesorgt. Weiterhin sind manche Fragen offen, wie Pfarrbriefservice.de feststellt. Doch zumindest beim Fotografieren von Veranstaltungen gibt es nun mehr Sicherheit.

Es ist unmöglich, bei größeren kirchlichen Veranstaltungen wie Fronleichnams-Prozessionen von allen Personen die schriftliche Erlaubnis zum Fotografieren und Veröffentlichen von Fotos einzuholen. Daher haben zuletzt viele Gemeinden gar nicht mehr fotografiert – doch nun hat die Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten ein Handreichung dazu veröffentlicht.

Darin steht:

Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (KDG) sind die Anforderungen an die Zulässigkeit des Fotografierens bei kirchlichen Veranstaltungen und Ereignissen erheblich angestiegen. Entgegen aller Befürchtungen ist es aber auch nach dem KDG nach wie vor möglich, bei diesen Anlässen zu fotografieren, ohne dass von jedem Einzelnen eine entsprechende Einwilligungserklärung nachzuweisen ist.

Wichtig ist es, sich stets bewusst zu machen, dass Fotos von Personen dem Datenschutz unterliegen und folglich das Fotografieren, Speichern und Veröffentlichen hinterfragt werden müssen. Wenn dies aber beispielsweise der Erfüllung kirchlicher Aufgaben (dazu zählt auch die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit) dient, kann es zulässig sein.

Genauere Informationen finden Sie hier: Erläuterungen zu Fragen des Umgangs mit Bildern und Fotografien der Konferenz der Diözesandatenschutzbeauftragten

Lesenswert ist auch der Artikel von katholisch.de dazu: Kirchlicher Datenschutz: Das ist bei Fotos erlaubt

Foto: Manfred Kiesel, auf: Pfarrbriefservice.de