whatsapp_flickr.com_downloadsourcefr_cc-byIn den letzten Wochen war der weltweit beliebteste Messanger WhatsApp verstärkt im Gespräch. Viele Nutzer kritisierten die blauen Häkchen, die anzeigen, ob die Nachricht gelesen wurde. Doch nun erreicht uns eine Nachricht, die man doch zweimal lesen muss, bevor man ihr glauben schenken kann.

Die Firma Whispersystems gab nun die Zusammenarbeit mit WhatsApp bekannt und will in Zukunft alle Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsseln.

Das heißt: Bald können über 600 Millionen WhatsApp-Nutzer/-innen über einen sicheren Kanal kommunizieren, selbst für Whatsapp sind die Nachrichten dann nicht mehr lesbar.

In der Vergangenheit wurde WhatsApp oft wegen mangelnder Sicherheit kritisiert. Zeitweise konnten Menschen im gleichen WLAN Nachrichten abfangen und diese manipulieren oder sogar ganze Accounts übernehmen.

Einen Haken hat die Sache dann doch: Nicht alle Geräte unterstützen die Verschlüsselung. Bei iPhones soll es bald dazu kommen. Wer die neuesten Android-Updates hat, ist auf einem guten Weg, dass ihre Nachrichten verschlüsselt sind.

Es ist zwar ein erster Schritt in Richtung Privatsphäre, jedoch gibt es noch weitere Sicherheitswünsche. Smartphones, die mit Viren und Trojaner infizierte sind, können trotzdem leicht ausspioniert werden. Auch Metadaten – also wer mit wem wann und wie oft schreibt – können weiterhin nicht verschlüsselt werden. Bisher sind auch Gruppenchats und Bilder noch nicht verschlüsselt, das soll aber bald geschehen. Wünschenswert ist auch, dass Telefonnummern nicht mehr auf den Servern von WhatsApp gespeichert werden und Nutzer auch sehen können, ob ihre Nachrichten wirklich verschlüsselt angekommen sind. Dann bliebe kein Sicherheitswunsch mehr offen…

 

 

Weitere Infos zu der Zusammenarbeit von Whispersystems und WhatsApp gibt es unter folgenden Links:

Surfer-haben-Rechte.de

Süddeutsche .de

 

Wem WhatsApp doch zu unsicher ist, der kann sich bei Klicksafe über Alternativen informieren.

Bildquelle: CC-BY downloadsourcefr / flickr

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