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Nachtschichten für den Gemeindebrief sind keine Lösung

In vielen Gemeindebrief-Redaktionen sind Termine reines Wunschdenken: Fast alle Texte kommen zu spät. An den Redaktionsschluss wird tapfer von Ausgabe zu Ausgabe erinnert. Doch dann muss die Redaktion (oft eine Pfarramtssekretärin) wieder eine Nachtschicht einlegen, damit der Gemeindebrief rechtzeitig erscheinen kann. Das nervt und frustriert. Die meisten Redaktionen sagen sogar, dass die verspäteten Beiträge die größte Herausforderung für sie sind.

Aber was kann man dagegen tun?

Das Naheliegende haben alle bereits probiert: Wer mahnt und jammert, hört immer wieder Entschuldigungen und Versprechen, doch es ändert sich wenig. Die Erfahrung zeigt, dass es nur einen erfolgreichen Weg gibt: Beim Redaktionsschluss ist Schluss! Es ist so simpel, auch wenn es Überwindung kostet. Sie müssen es ein paar Mal konsequent einhalten, dann wird es für lange Zeit kein Problem mehr sein. Drucken Sie einfach Beiträge nicht, die zu spät kommen! Es wird beim ersten Mal den großen Schreck geben und vielleicht schimpfen welche, aber jeder weiß: Die Redaktion hat recht. Und wenn Sie standhaft bleiben, wird jeder den Redaktionsschluss akzeptieren.

Dabei hilft, wenn Sie ein paar Beiträge auf Reserve haben. Ihre Seiten bleiben nicht leer, sondern werden mit interessanten, zeitlosen Texten gefüllt. Wie so oft, ist die Sammlung auf Pfarrbriefservice.de eine große Unterstützung.

Wenn die Gottesdienstzeiten bei Redaktionsschluss fehlen, ist es zugegebenermaßen schwieriger. Trotzdem: Wenn alles Bitten und Mahnen nicht hilft, müssen Sie konsequent sein. Vielleicht drucken Sie einfach mal, dass die Gottesdienstzeiten bei Redaktionsschluss noch nicht feststanden und man daher besonders Aushänge und Internetseite beachten soll.

Es klingt hart, aber es gibt keinen anderen Weg. Doch nach kurzer Zeit haben sich alle daran gewöhnt und die Beiträge kommen pünktlich. Und Sie haben wieder mehr Freude als Stress am Gemeindebrief.

 

Bild: Peter Weidemann, über Pfarrbriefservice.de

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