Aus der Reihe Keine Autoren für den Gemeindebrief? 7 Gründe und Vorschläge

Das Problem

Wer Öffentlichkeitsarbeit macht, setzt sich öffentlicher Kritik aus. Wenn jeder Tippfehler kommentiert, aber man nie einen Dank für die viele Mühe kriegt, braucht man ein dickes Fell. Verschärft wird das Problem, wenn im Gemeindebrief einer Seelsorgeeinheit jede Gemeinde meint, zu wenig mit ihren Inhalten vorzukommen: Alle wollen groß an erster Stelle stehen, doch keiner will selber etwas beitragen.

Der Lösungsvorschlag

Öffentlichkeitsarbeit muss die volle Unterstützung der Leitung haben. Die pastoralen Mitarbeiter müssen Entscheidungen mittragen und gegen Kritik verteidigen: Es kann nicht sein, dass engagierte Ehrenamtliche für ihre Arbeit den Kopf hinhalten müssen – das ist immer die Pflicht der Leitung.

Mitunter ist es leider auch notwendig, dass das pastorale Personal die Gemeindemitglieder zu einem christlichen Umgang ermahnen. Niemand soll aus der Kirche ausgeschlossen werden. Doch wer keinen respektvollen, freundlichen Umgangston pflegt, hat keinen Platz in der Gemeindearbeit.

Und die Leitung darf nicht vergessen, die Arbeiten zu loben und dafür regelmäßig zu danken. Viel zu häufig gibt es erst dann Rückmeldungen, wenn jemand unzufrieden ist. Dann der Kritik noch schnell ein Lob für die sonst ja gute Arbeit vorzuschieben, ist das größte Ärgernis.

Tipp: Bei der diözesanen Initiative Ehrenamt verbindet finden Sie mehr Empfehlungen dazu: Anerkennen und wertschätzen – wie sieht’s bei uns damit aus?

Aus der Reihe Keine Autoren für den Gemeindebrief? 7 Gründe und Vorschläge

Möchten Sie „Danke sagen“? Dann können Sie gerne unsere Danke-Karten bestellen. Diese gibt es in vier Motiven im Shop der Fachstelle Medien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.