Türchen, öffne dich! – Weihnachtliche Kinder-Apps zum Advent

weihnachtliche_kinder-apps_2Um Kindern auch in diesem Jahr die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen, präsentiert klick-tipps.net jeden Adventssonntag eine weihnachtliche App-Überraschung. Unter www.app-tipps.net/appvent können sich Kinder mit winterlichen Spielen, festlichen Liedern, einem elefantösen Adventskalender und vielem mehr auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen. So vergeht die Zeit wie im Fluge!
Am 27. November öffnete sich das erste „Türchen“, hinter dem sich, so viel sei verraten, der Weihnachtsmann versteckt (für Kinder ab 4 Jahren).

Alle ausgewählten Kinder-Apps sind von Kindern getestet und von Medienpädagogen geprüft und empfohlen.

Über klick-tipps.net:
klick-tipps.net, der Empfehlungsdienst für gute Kinderseiten und -Apps, ist ein Angebot von jugendschutz.net – gefördert von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es steht für Medienkompetenz, Jugendschutz und mehr Rücksicht auf Kinder im Internet. Medienexperten recherchieren nach fachlichen Kriterien attraktive Inhalte im Internet für Kinder bis zwölf Jahren und stellen sie auf www.klick-tipps.net vor. So lernen Kinder, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen interessante Kinderangebote kennen.

Die Klick-Tipps kann jeder Internetanbieter kostenlos und ohne Aufwand in seine Webseite einbinden. Er unterstützt dadurch einen sicheren Surfraum für Kinder. Mehr unter www.klick-tipps.net/ buchen.

Kontakt für Rückfragen:
Susanne Breit
jugendschutz.net
Öffentlichkeitsarbeit – Referat Internet für Kinder
Wallstraße 11, 55122 Mainz
Tel: 06131/32 85 311
Mail: sb@jugendschutz.net

Mobiles Lernen mit Apps in der Schule

Untitled designMobiles Lernen mit Tablets wird immer mehr in Bezug auf den Einsatz im Schulbereich thematisiert. Meistens steht dabei die Diskussion über die besten Apps im Vordergrund. Eike Rösch und Björn Maurer haben für medienpaedagogik-praxis.de und der «merz – medien und erziehung» 2014/3 die Potentiale bzw. die möglichen Fehlentwicklungen aufgezeigt und bieten gleichzeitig Orientierungspunkte für den Einsatz von Apps in der Schule an. Neben dem folgenden Beitrag informiert Sie derzeit auch handysektor.de im Themenmonat „Apps und Schule“ über dieses Thema.  

  Mehr…

Neue Datenbank – Empfehlenswerte Apps für Kinder

Smartphone bild
Nicht nur bei Jugendlichen erfreuen sich Smartphones und Tablets zunehmender Beliebtheit. Auch Kindern spielen gerne mit diesen Geräten. Besonders Spiele-Apps haben es den Jüngeren angetan. Doch welche Apps sind wirklich kindertauglich?
Eltern stellen sich oft diese Frage, wenn sie neue Apps für ihr Kind installieren möchten. Als Laie benötigen sie meist Unterstützung bei der Auswahl von geeigneten Apps für ihr Kind. Wir haben bereits Ende letzten Jahres eine Sammlung von guten Apps vom Team des Media Literacy Labs vorgestellt (siehe Blogeintrag).

Nun bietet auch die Datenbank vom Deutschen Jugendinstitut eine Sammlung von Apps an. Gemeinsam mit Medienpädagogen und den Kooperationspartnern Blickwechsel e.V., Klick-Tipps-Net und der Stiftung Lesen wurden 128 Apps bewertet. Berücksichtigt wurde bei der Bewertung über die Eignung für Kinder das Mindestalter, Interaktionsmöglichkeiten, Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz und Werbung.
Bei der Suche kann über ein Auswahlmenü, neben der Wahl des Betriebssystems, auch nach Apps für bestimmte Zielgruppen, wie zum Beispiel Kleinkinder, Grundschulkinder, aber auch Eltern und Pädagogen, gesucht werden. Auch die Auswahl bevorzugter Genre und Schlagwörter ist möglich.

Die Datenbank bietet Erwachsenen eine gute Orientierung, um sich im App-Dschungel zurechtzufinden und sich mit der Welt der Kinder-Apps vertraut zu machen.

Wie sicher ist mein Smartphone ?

 

Smartphone bild

Wissen Sie was ihre Apps alles auf ihrem Handy treiben? Manch eine App führt ein vom Nutzer unbemerktes Eigenleben auf seinem Mobiltelefon. Zwar wird überall darauf hingewiesen, dass es wichtig ist vor dem Herunterladen einer App die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen, in der Praxis fehlt dazu aber oft Zeit und Lust. Da verlässt man sich lieber auf die Bewertungen der anderen Nutzer und weiß so oft nicht, was man den Anbietern der Apps alles erlaubt hat. Hier schafft die App bzw. Internetseite clueful (Hinweis: mit Internet Explorer läßt sich die Seite nicht öffnen, bitte anderen Browser benutzen)  Abhilfe. Besitzer eines Mobiltelefons von Apple müssen sich mit der Internetseite begnügen. Hier kann man, indem man auf der Startseite IOS auswählt und dann in das erscheinende Handydisplay oben den Namen der App eingibt, diese bewerten. Es erscheint eine Liste der Dinge, die die App darf und unter Details erhält der Nutzer eine genauere Beschreibung der einzelnen Punkte ( dazu untenstehende kleine Punkte anklicken). Jetzt muss man selbst entscheiden, ob der Nutzen die Zugeständnisse an die App-Anbieter überwiegt.

Noch einfacher haben es Besitzer eines Android-Handys. Sie können sich die App Clueful herunterladen und bekommen dann sofort nach dem Öffnen der App eine Einschätzung ihres Privatsphärefaktors auf dem Handy. Ausgewiesen wird der nach dem Ampelprinzip d.h. grün für sicher und  rot für unsicher. Alle sich auf dem Handy befindenden Apps werden nach diesen drei Sicherheitsstufen sortiert untereinander aufgelistet. Klickt man eine App an erscheint eine detaillierte Beschreibung, was diese darf. Zusätzlich kann man sich mit einem Klick auf ein Trichtersymbol oben, auch seine Apps sortiert nach deren Eingriffsmöglichkeiten anzeigen lassen. Hier kommt das Schlimmste (sendet ihre Identität an Fremde) zuerst und dahinter die Anzahl der Apps, die diese Aktion durchführen dürfen. Danach heißt es wieder selbst entscheiden, was man von sich preisgeben möchte, um bestimmte Dienste nutzen zu können.

A. Hettler

Gute Apps für Kinder finden

Smartphone bild

Eltern kennen dieses Problem: Kinder kommen aus der Schule und erzählen von den neusten Apps mit Spielen und Funktionen, die man unbedingt haben muss. Nicht immer ist es leicht als Laie, aber auch als Medienprofi, diese Apps auf ihre Kindertauglichkeit hin zu beurteilen. Bisher waren Appbesprechungen für Eltern im Netz eher selten zu finden und für die eigene Beurteilung fehlten die einfach verständlichen Grundlagen. Aus diesem Grund entschied sich das Team des Media Literacy Labs (medialiteracylab.de) einen Offenen Onlinekurs zu dieser Fragestellung anzubieten . Studierende, Medienpädagogen und Medienpädagoginnen aus Praxis und Forschung, Lehrpersonen und Eltern haben in diesem Kontext gemeinsam einen Kriterienkatalog erarbeitet und eine Datenbank mit App-Besprechungen erstellt.

Sollte man im Netz oder in der Datenbank keine Informationen zu der bei den eigenen Kindern beliebten App finden, kann man die Beurteilung nun anhand des Kriterienkataloges selbst vornehmen und auch durch Hinzufügung einer Besprechung dieser App in der Datenbank anderen Eltern eine Hilfe sein.

Die Kinderapp des Monats neu auf:

klick-tipps_net_website-logo Ab Februar kürt klick-tipps.net jeden 1. Donnerstag im Monat eine besonders gute und sichere App für Kinder auf www.klick-tipps.net/erwachsene/gute-kinderapps. Die Klick-Tipps-Medienexperten testen Kinderapps nach verschiedenen Kriterien wie Inhalt und Bedienbarkeit. Im Fokus steht jedoch vor allem die Sicherheit der Kinderapps: Werbung, Verknüpfungen zu Appshops und anderen Onlinediensten, In-App-Käufe und die Einbindung von Social Bookmarks werden genauestens unter die Lupe genommen. Wie schon von den wöchentlichen Surfempfehlungen von klicktipps.net bekannt, werden auch Kinder in die Bewertung mit einbezogen. Die App des Monats kann schließlich die Bewertung „uneingeschränkt empfehlenswert“ mit vier Klecksen oder „eingeschränkt empfehlenswert“ mit drei Klecksen erreichen. „Uneingeschränkt empfehlenswert“ bedeutet, dass Kinder sich innerhalb dieser App sicher bewegen und nicht auf externe Onlinedienste weitergeleitet werden. Bei „eingeschränkt empfehlenswerten Apps“ sollten Eltern zusätzlich entsprechende Sicherheitseinstellungen an ihrem Smartphone bzw. Tablet-PC vornehmen, um zum Beispiel eine Verknüpfung mit den Appshops zu verhindern. In Kooperation mit der Stiftung Lesen wird monatlich noch eine weitere App vorgestellt. Die Stiftung Lesen konzentriert sich vorrangig auf Kinderbuchapps, klick-tipps.net ergänzt die Bewertung um den Aspekt der Sicherheit. Auf www.klick-tipps.net/erwachsene/gute-kinderapps finden Eltern und Pädagogen einen schnellen Überblick über empfehlenswerte Kinderapps und erhalten Tipps zur Bedienung von Smartphones und Tablet-PCs. Denn den sicheren Umgang mit den mobilen Geräten müssen Kinder – und auch Erwachsene – erst erlernen.