Andrea Hettler

„Mädchen besonders anfällig für Internetsucht“, so oder so ähnlich titelten die meisten Printmedien als die Studie zur Prävalenz der Internetabhängigkeit (PINTA) gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium herauskam. Ein interessantes Thema für jeden der in der praktischen Medienarbeit mit Jugendlichen zu tun hat und sich mit dem Thema Internetsucht auseinandersetzen muss. Was sich wie ein gefundenes Fressen für Journalisten anhört ist die erste, ernstzunehmende Studie im deutschsprachigen Raum, die sich bemüht die Zahl der tatsächlich Internetabhängigen auf Grund von seriös erhobenen, repräsentativen Daten darzustellen. Tatsächlich ist nach diesen Ergebnissen die Zahl der Internetabhängigen insgesamt geringer als in früheren Studien vermutet. Die Zahl der internetabhängigen Mädchen in der Altersgruppe der jüngeren Internetnutzer (Alter 14-16) liegt etwas höher als die Zahl der internetabhängigen Jungen. Welche Schlüsse man aber daraus ziehen kann lassen die Autoren der Studie weitgehend offen. Für Schlussfolgerungen oder gar eine neue Initiative zur Verhinderung neuer Internetsüchtiger müssen weitere Studien folgen.
Link zur Studie zur Prävalenz der Internetabhängikeit (PINTA)

http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2011-03/pm-pinta-studie.html

One thought on “Studie zur Prävalenz der Internetabhängikeit”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.