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  1. „Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen.
  2. Ein Roboter muß den Befehlen eines Menschen gehorchen – es sei denn, solche Befehle stehen im Widerspruch zum Ersten Gesetz.
  3. Ein Roboter muß seine eigene Existenz schützen, solange dieser Schutz nicht dem Ersten oder Zweiten Gesetz widerspricht. „(Isaac Asimov)

Die Asimvoschen Robotergesetze – erstmals schriftlich festgehalten 1950 in einer Kurzgeschichte. Was ehemals Science Fiction schien, war aus heutiger Sicht ein Blick in die Zukunft – in unsere Gegenwart. Golem, Automat, Maschinenmensch, Roboter, Android – Datensauger, Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, Intelligenzbestie… und der „bessere“ Mensch?
Wirft man einen Blick in unsere Arbeitswelt, haben Roboter viele Vorteile: Als Pflegeassistenten können sie einer älter werdenden Gesellschaft wichtige Hilfe leisten, als Kollege erledigen sie für uns körperlich schwere Arbeit oder Handlangerdienste. Und nach der Arbeit bringt uns das autonom fahrende Auto sicherer nach Hause. Roboter nehmen uns Verantwortung ab, oder?
Maschinen treffen Entscheidungen – für uns. Auch moralische Entscheidungen. Aber kann der Mensch Maschinen beibringen, moralisch zu handeln? Ist die Voraussetzung für moralisches Handeln die Fähigkeit zu Empathie? Und wann ist künstliche Intelligenz wirklich intelligent? Wenn sie zur Selbstreflexion fähig ist? Passen sich nicht nur die Maschinen uns, sondern wir auch den Maschinen an? Vielleicht können Maschinen sogar moralgeleiteter als der Mensch agieren, da sie nicht, wider besseren Wissens, moralisch falsch handeln. Also: Was bedeutet „Mensch-Sein“?

Die Tagung „Mensch-Sein 4.0 – Ist die Maschine der bessere Mensch?“ lädt ein, sich diese Fragen gemeinsam mit Experten/-innen aus Literaturgeschichte, Technologie, Zukunftsforschung und Philosophie, Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit zu stellen.

Zitat aus: Asimov, Isaac (1982): Alle Robotergeschichten. The Complete Robot. Bergisch Gladbach: Lübbe, S. 204.

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart zusammen mit dem Institut für Digitale Ethik der HdM.

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Was? Tagung „Mensch-Sein 4.0 – Ist die Maschine der bessere Mensch?“
Wann? 7. Dezember 2016 von 16 bis ca. 20 Uhr
Wo? Hochschule der Medien | Nobelstraße 10 | 70569 Stuttgart |  R. 011/012
Die Dokumentation der Tagung finden Sie unter tagung.medienstiftung.info

Tagungsflyer

Kontakt

Bischöfliche Medienstiftung
Katharina Haugwitz
Jahnstraße 32
70597 Stuttgart
E-Mail: fm-medienkultur@bo.drs.de
Telefon: 07 11 – 97 91 27 75

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