Magazin Jes aus dem Bistum Hildesheim Wenn die Kirchengemeinde kein beliebiger Verein ist, dann sollte der Gemeindebrief sich auch von einem Vereinsblatt unterscheiden. Unsere Weite und Offenheit, die über unser alltägliches Geschäft hinausgeht, zeichnet uns aus.

Dies soll auch im Gemeindebrief sichtbar werden, schließlich ist er für viele Menschen der einzige Kontakt zu ihrer Gemeinde. Wenn ein Heft nur vollgepackt ist mit Terminen, Berichten und Informationen, fehlt etwas. Zu jeder Ausgabe gehört geistige Nahrung.

In den allermeisten Gemeindebriefen gibt es ein „geistliches Wort“: Oft ist dieser Text so lang wie eine Predigt. Diese Form ist gut, aber super wird es, wenn es um andere Formate ergänzt wird: Haben Sie Mut zur Leere! Heben Sie Ihren Gemeindebrief vom Vereinsblatt ab, indem Sie ein oder zwei Seiten für einen kurzen Gedanken und ein großes Bild freimachen.

Ein anregendes Zitat, ein Gebet oder ein Gedicht wirken viel mehr auf den Leser, wenn ihnen der angemessene Platz eingeräumt wird. Eine Seite darf auch mal viel leere Fläche haben oder ein Bild seitenfüllend sein – der Text hingegen sollte dann ganz kurz sein und sich auf einen Gedanken beschränken.

Die Bildergalerie zeigt ein paar Beispiele, in denen geistliche Impulse viel Platz gekriegt haben:

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Idealerweise erhält so ein Impuls auch einen prominenten Platz: die Heft-Rückseite oder die Doppelseite genau in der Mitte. Zum Glück sieht man das Gegenteil selten: Manchmal werden Impulse, zum Beispiel aus Materialsammlungen für Gemeindebriefe, als Lückenfüller eingesetzt und mehrere beliebig nebeneinander gestellt. Viel besser ist es offensichtlich, wenn man sich auf einen Impuls beschränkt und diesen entsprechend groß präsentiert.

Generell gilt: Uns fällt es schwer, Texte und Bilder in ein gutes Verhältnis zu bringen. Oft sind die Texte zu lang und die Bilder zu klein. Es lohnt sich sehr, mehr Zeit in die Suche nach guten Bildern zu investieren und ihnen mehr Platz zu geben – und dafür die Texte knapper zu halten.

Rund um die Öffentlichkeitsarbeit gibt es im Frühjahr 2017 wieder Kurse bei der Fachstelle Medien: unter anderem Zertifikatskurs „Öffentlichkeitsarbeit theoretisch und praktisch“, Bildbearbeitung und Grafikerstellung – Grundlagen und Flyer und Plakate kreativ gestalten. Hier geht’s zum ganzen Kursprogramm.

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