Aus der Reihe Keine Autoren für den Gemeindebrief? 7 Gründe und Vorschläge

Das Problem

Wenige engagierte Gemeindemitglieder tragen das ganze Gemeindeleben. Ein paar wenige machen mehrere Ehrenämter parallel. Verständlicherweise stoßen sie an ihre Grenzen und sind enttäuscht, dass sie so wenige finden, die mit anpacken.

Der Lösungsvorschlag

Ehrenamt verändert sich. Kirchengemeinden, Sportvereine und Freiwillige Feuerwehren haben dabei das gleiche Problem. Immer weniger Menschen sind bereit, sich langfristig und regelmäßig für eine Aufgabe zu verpflichten. Die Ursachen sind vielfältig und Jammern hilft nicht, also muss man das so hinnehmen.

Denn: Die Bereitschaft zum Engagement gibt es weiter, nur anders. Die Menschen sind gerne bei konkreten, befristeten Projekten dabei, auch wenn es zeitweise viel Aufwand bedeutet.

Was bedeutet das für die Öffentlichkeitsarbeit?

Einige Gemeindemitglieder wären bereit, hin und wieder einen Beitrag zu schreiben – sie wollen aber nicht regelmäßig eingebunden und verpflichtet sein. Deswegen bietet sich folgende Aufteilung an: Ein kleines, festes Team plant bei seinen Treffen die Ausgaben und legt die Themen fest. Dazu gibt es ein großes, loses Team, das per Mail immer wieder neu eingeladen wird, zum jeweiligen Thema etwas beizusteuern. Das „erweiterte Redaktionsteam“ ist natürlich bei jedem Treffen willkommen, aber keiner muss regelmäßig dabei sein.

Tipp: Bei der diözesanen Initiative Ehrenamt verbindet finden Sie eine genauere Beschreibung des Wandels beim Ehrenamt: Das Ehrenamt boomt – auch in der Kirche?

 

Aus der Reihe Keine Autoren für den Gemeindebrief? 7 Gründe und Vorschläge

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