Die „Lange Nacht“ des Menschenrechtsfilms erstmals in Stuttgart

f5453d3d7bDer Deutsche Menschenrechts-Filmpreis (DMFP) schärft das Bewusstsein für die Bedeutung der universellen Menschenrechte. Er wird alle zwei Jahre in Nürnberg anlässlich des „Internationalen Tages der Menschenrechte“ vergeben.

Am 22. Januar 2015 wird im Treffpunkt Rotebühlplatz eine Auswahl der Preisträgerfilme gezeigt (Beginn 19 Uhr). Drei Filme aus verschiedenen Wettbewerbskategorien beschäftigen sich mit den Gefährdungen der Menschenrechte. Geladene Gäste werden mit den Zuschauern über die Filme diskutieren. Die Veranstaltung ist kostenlos und für alle Interessierten offen.

Der Kurzfilm „Yussuf – Die Geschichte einer Flucht“ stellt einen jungen Somalier vor, der in Deutschland Profi-Fußballer werden möchte. „Nadeshda“ schildert die Versuche zweier Roma-Familien dem Leben in einem bulgarischen Roma-Ghetto zu entkommen. In dem Dokumentarfilm „Camp 14 – Total Control Zone” beschreibt der nordkoreanische Häftling Shin Dong-Hyuk seine grausame Kindheit in einem Umerziehungslager und die dramatischen Momente seiner Flucht.

Der DMFP wird seit 1998 in Nürnberg verliehen. Derzeit 18 Organisationen und Institutionen der Menschenrechts-, Bildungs-, Medien- und Kulturarbeit beteiligen sich an diesem Festival. Intention des Veranstalterkreises des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises ist, breite Teile der Gesellschaft auf die ungebrochene Aktualität der Menschenrechte und deren Schutz hinzuweisen und zum Handeln zu ermutigen.

Die Veranstaltung in Stuttgart wird von einem Kreis von staatlichen und kirchlichen Bildungseinrichtungen organisiert. Dazu gehören Amnesty International, die Evangelisches Medienhaus GmbH, das Evangelische Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit (EZEF), die Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Landeszentrale für politische Bildung, die vhs Stuttgart im TREFFPUNKT Rotebühlplatz und das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB).

Wir laden Sie herzlich ein zur „Langen Nacht“ des Menschenrechtsfilms am 22. Januar 2015, 19 – 22:30 Uhr, Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart. Weitere Infos zum Programm finden Sie in unserem Flyer.

Infos: www.menschenrechts-filmpreis.de

Pressekontakt
Deutscher Menschenrechts-Filmpreis, Marko Junghänel
Fon 0911.43 04-221, Mobil 0179.495 17 47
junghaenel@menschenrechts-filmpreis.de

Pressekontakt Stuttgart
Iris Loos, vhs Stuttgart, 0711/ 1873 -880; stuttgart@menschenrechts-filmpreis.de
Roland Kohm, Evangelisches Medienhaus GmbH, 0711/ 222 76 -37, stuttgart@menschenrechts-filmpreis.de

 

Bildquelle: Deutscher Menschenrechts-Filmpreis – www.menschenrechts-filmpreis.de

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