Bilder haben eine große Wirkung und bleiben in unserem Gedächtnis hängen. Zurzeit dominiert  in den Medien die Berichterstattung  über die Erdbebenkatastophe in Nepal. Auch Kinder beschäftigt diese Katastrophe.

Erdbeben_Schau hinSCHAU HIN! rät Eltern in ihrem aktuellen Newsletter dazu, mit ihren Kindern über die Ereignisse zu reden und mit ihnen gemeinsam altersgerechte Angebote zu nutzen.

Fernsehnachrichten zeigen erschütternde Bilder von der zerstörten Region um Kathmandu, Bergungsaktionen und verzweifelten Angehörigen. In den Nachrichten wird die Zahl der Toten und Verletzten täglich nach oben korrigiert. Es werden Bilder von den zerstörten Häusern und den Rettungsmaßnahmen gezeigt. Kinder, die die Katastrophe in den Medien wahrnehmen, denken auch besonders an das Schicksal von Gleichaltrigen: Nach Angaben von Unicef sind knapp eine Million Kinder und Jugendliche von der Katastrophe betroffen.

Besonders kleine Kinder können das Gesehene und die Auswirkungen der Katastrophe nicht richtig einordnen. SCHAU HIN rät als Faustregel, dass für Kinder unter zehn Jahren Nachrichten für Erwachsene ungeeignet sind. Eltern sollten daher die Berichterstattung in jedem Falle zusammen mit ihren Kindern schauen und auf altersgerechte Formate achten. Werden die Inhalte von Eltern mit ihren Kindern besprochen, lernen die Kinder besser, solche Gefahren einzuordnen und mit Ängsten umzugehen.

Kinder zeigen unterschiedliche Reaktionen: Manche Kinder fragen sich, ob ihnen ein ähnliches Schicksal widerfahren kann oder ob sie zum Beispiel den Opfern ihr Taschengeld spenden können. Neben dem Gespräch können Eltern ihre Kinder dazu anregen, ihre Ängste in einem Bild oder einer Geschichte auszudrücken. Für ältere Kinder eignen sich Bücher, Sendungen oder Webseiten mit den Ursachen und Folgen der Katastrophe.

SCHAU HIN! empfiehlt die kindgerechte Erklärungen der Kindernachrichten wie „logo!“ (www.logo.de), das in einem Spezial erklärt, wie Erdbeben entstehen. Informationen über Nepal liefert, „neuneinhalb“ (www.neuneinhalb.wdr.de), „Minitz“ (www.kindernetz.de/minitz) oder der Kinderradiokanal (www.kiraka.de). Die Sendungen und Webseiten erläutern anschaulich und kindgerecht die Hintergründe, etwa durch Erklärfilme. Im Bereich „TV & Film“ finden Eltern weitere Infos.

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