„Zukunftszeit“ ist Motto des Katholischen Jugendmedienpreises 2017

„Wo steh ich, wo geht’s hin und wer geht mit? Ist das Glas halb voll oder halb leer? Sehe ich die Zukunft rosig oder schwarz? Die Zeit bringt Zukunft, aber welche? Bleibt alles gleich, bleibt alles anders?“

 

Mit diesen Fragen stimmt das Bischöfliche Jugendamt der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf das diesjährige Motto „Zukunftszeit“ des Katholischen Jugendmedienpreises 2017 ein. Mehr…

Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2017

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte in Nürnberg verliehen. Im zweijährigen Rhythmus zeichnet er herausragende Film- und Fernsehproduktionen aus, die sich allen Menschenrechtsthemen annehmen. Der Wettbewerb schärft das Bewusstsein für die Bedeutung der Menschenrechte und weist auf schwere Menschenrechtsverstöße hin. Engagierte Berichterstattung in den Medien, sachkundige Dokumentation und mutige Kritik in aktuellen Filmproduktionen sind notwendige Voraussetzungen dafür, dass Regierungen und nichtstaatliche Akteure ihrer Verpflichtung zur Achtung und zum Schutz der Menschenrechte nachkommen. Mit der Präsentation von zwei Preisträgerfilmen wollen wir in Stuttgart auf die ungebrochene Aktualität der Menschenrechte und deren Schutz hinweisen und zum Handeln ermutigen. Mehr…

Nachahmen erwünscht! Medienprojekt mit geflüchteten Jugendlichen

In diesem Blogbeitrag möchte ich auf ein Medienprojekt mit geflüchteten Jugendlichen aufmerksam machen, das eine ehemalige Arbeitskollegin von mir in Riesa durchgeführt hat. Ich bin sehr begeistert von dem Projekt, denn es lässt sich in jeder andere Stadt durchführen, ob Groß- oder Kleinstadt oder in einem Dorf. Überall gibt es Orte, die historisch bedeutsam sind, die einen persönlich berühren oder einfach nur einen Treffpunkt für die Gemeinschaft bilden.

 

willkommen-in-riesaDas SAEK Riesa hat zusammen mit der Jugendhilfe der Volkssolidarität Riesa- Großenhain in den Sommerferien ein Medienprojekt mit geflüchteten Jugendlichen durchgeführt. Im Projekt namens „Ankommen in Riesa“ stellen unbegleitete jungen Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan und Pakistan Orte in Riesa vor. Sie alle leben erst seit kurzer Zeit in Deutschland und haben sich für Orte entschieden, die für sie aber auch für andere wichtig sein können. Es entstanden Film- und Audioaufnahmen, teilweise in ihrer Muttersprache, und Fotografien zu den ausgesuchten Orten in Riesa. Diese werden auf ihrer Homepage https://ankommeninriesa.wordpress.com/ gesammelt. Plakate mit QR-Codes, die auf die Vorstellungsseite des Ortes verweisen, werden in die jeweiligen Sprachen übersetzt und in den Unterkünften verteilt.

 

Damit Sie einen Eindruck vom Projekt bekommen können, habe ich die leitende Medienpädagogin Antje Rauscher zum Projekt interviewt. Mehr…

Linkliste für die medienpädagogische Praxis

http-63525_640Diese Linksammlung enthält Seiten-Empfehlungen für die medienpädagogische Praxis und wird im Laufe der Zeit erweitert.  Hier finden Sie Anregungen für die medienpädagogische und medienpraktische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im schulischen sowie außerschulischen Bereich. Wir verweisen auch auf Links zum Thema Elternarbeit und Medien.

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Intergeneratives Medienprojekt „Vom Grammophon zum Download“

Ein etwas anderes Medienprojekt starteten wir im Herbst 2015. Zwei Zielgruppen, die meist ohne familiären Bezug wenig miteinander zu tun haben, erlebten eine Reise durch die Mediengeschichte. Teilgenommen haben am Austausch der Generationen Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums (14-17 Jahre) und Senioren (65+) aus dem Sommerrain. Von November bis Februar 2015/16 trafen sich die 20 Teilnehmer/-innen wöchentlich zwei Stunden und blickten nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern schauten auch gemeinsam in die Zukunft.  Denn auch aktuelle Medienentwicklungen sorgten für Diskussionsstoff bei den Teilnehmern in ihren Tandemgruppen.


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Neue DVD: Kloster Weingarten – Wallfahrtsort und Flüchtlingsheim

ParadiesgärtenDie 45-minütige SWR Produktion stellt das Kloster Weingarten vor, das 2013 auf Initiative des Rottenburger Bischofs Gebhard Fürst als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung gestellt wurde.

Das Kloster Weingarten ist ein traditionsreicher Wallfahrtsort. Hinter den fast 1.000 Jahre alten Klostermauern leben heute allerdings keine Mönche mehr, sondern mehr als 100 Flüchtlinge aus der ganzen Welt, begleitet von zwei Franziskaner-Nonnen. Und hier wird Teilen wieder wörtlich genommen, ist die Nächstenliebe nicht nur ein Lippenbekenntnis. Schwester Ines betreut 39 Flüchtlinge, die auf die Annahme ihres Asylantrags warten. Sie hilft den Männern aus Kamerun, Nigeria, Eritrea und Pakistan in jeglicher Hinsicht, damit sie sich in Deutschland zurechtfinden.

Mit der DVD erhalten Sie das Recht zur nicht-gewerblichen öffentlichen Vorführung im Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Produktion wurde mit reichlich Bonus-Material ausgestattet, sodass sie für den Einsatz in Bildung und Schule (ab Sek.1) bestens geeignet ist.

Die DVD kann in unserem Fachstellen-Shop für 25 Euro zzgl. Versandkosten erworben werden.